Drogen-Prävention der Polizei in den 8. Klassen
Da Vorsorge bekanntlich besser als Nacharbeit ist, hatte das Schulzentrum Buchen jüngst die Polizei zu Gast, um mit den Schülerinnen und Schülern über ein in der heutigen Zeit bedeutsames Thema zu sprechen: „Drogen und ihre Konsequenzen“. Anhand realer Beispiele aus der aktuellen Polizeiarbeit sorgte Rico Steiner vom Polizeipräsidium Heilbronn in der Zuhörerschaft für manch überraschten und auch geschockten Blick. Er informierte die sechs 8. Klassen der Abt-Bessel-Realschule und der Karl-Trunzer-Gemeinschaftsschule über Risiken, Gefahren und rechtliche Folgen des Konsums von Alkohol und anderer Drogen. Die interessierten Jugendlichen erhielten dabei zahlreiche Informationen aus erster Hand und bekamen Antworten auf Fragen, die ihnen auf den Nägeln brannten. Ihnen wurde einmal mehr vor Augen geführt, dass der Konsum von Drogen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz nicht nur gesundheitsschädlich, strafbar und äußerst peinlich sein können, sondern durch die Speicherung im polizeilichen Datensystem auch schwerwiegende Konsequenzen für den Erwerb eines Ausbildungsplatzes und des Führerscheins nach sich ziehen können. Rico Steiner sparte klare Worte und Ansagen nicht aus und konnte dies auch immer mit Zahlen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis und aus Deutschland belegen. Und auch wenn Cannabis inzwischen leider teillegalisiert sei, wisse er, dass auch der Konsum dieser Droge „bei manchen der reinste Horror war“ und durchaus Leben ruinieren kann. Er wünschte den „Achtern“, dass sie alle stark genug sind, um an der entscheidenden Stelle „Nein“ sagen und mit richtigen Freunden ihr Leben genießen zu können.
[Wa]
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