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Präventionskonzept "stark.stärker.WIR."

Im Schulkonzept unserer Ganztagsschule ist die "Stärkung der Sozialkompetenz" im präventiven Sinne als eine von fünf Säulen festgelegt. Die Chancen zum Erwerb personaler und sozialer Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler wurden durch die Einführung des gebundenen Ganztagsbetriebs um ein Vielfaches erhöht. 
 
Die Karl-Trunzer-Schule als Lern- und Lebensort zu gestalten, diese Aufgabe wird von engagierten Lehrkräften als gemeinsame Daueraufgabe verstanden und angenommen. Dies wiederum gelingt unter den gegebenen Bedingungen nur durch die Kooperation mit vielerlei Mitarbeitern und Partnern.
 
Mit dem Rahmenkonzept "stark.stärker.WIR." erhielten wir die Möglichkeit, unsere Maßnahmen zur Prävention und Intervention zu ergänzen, zu systematisieren und auf den jeweiligen Bedarf zu aktualisieren. Beim Blick auf Ziele und Kennzeichen des Konzepts erfahren wir nahezu Deckungsgleichheit mit der bisherigen Entwicklungsarbeit.   
 
Die Tageszeitungen RNZ und FN berichteten über die konzeptionelle Präventionsarbeit an der KTS.    

Ziele und Kennzeichen

Ziele von "stark.stärker.WIR."
 
  • Schule ist ein Raum, in dem die Würde und die Gesundheit jedes einzelnen geachtet werden.
  • Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte fühlen sich sicher; ihre Fähigkeiten im Umgang mit Konflikten sind gestärkt.
  • Präventionsarbeit an Schulen erfolgt nicht punktuell, sondern nachhaltig, zielgerichtet und systematisch.

Kennzeichen von "stark.stärker.WIR."

     Schulische Präventionsarbeit ...

  • zielt in erster Linie auf die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen sowie auf eine positive Grundhaltung zum Leben (Förderung von Resilienz).
  • umfasst die Bereiche Gewaltprävention, Suchtprävention und Gesundheitsförderung.
  • muss gleichzeitig auf drei sozialen Ebenen verankert sein: schulische Ebene, Klassenebene, individuelle Ebene.
  • bezieht alle am Schulleben beteiligten Personengruppen ein: Schüler/innen, Lehrkräfte unsd Eltern.
  • ist mit der Präventionsarbeit anderer Institutionen vernetzt.
  • ist ein Teil der Schulentwicklung.

Quelle: Faltblatt "stark.stärker.WIR." Kontaktbüro Prävention im KM Baden-Württemberg

 

 Weitere Infos zum Präventionskonzept, Faltblätter, Handreichungen usw.:

Präventionsmatrix der KTS (im Aufbau)

  Gewaltprävention Gesundheitsförderung Suchtprävention
Klasse 5 Einführungstage in Kooperation mit der Schulsozialarbeit (Klassengemeinschaft) Aufklärung (Unterrichtsthema in MNT)

Unterrichtsthema „Nein-Sagen“

Ernährung:
Unterrichtsthema „Kartoffel“ und „Getreide“

Bewegung:
Unterrichtsthema: Rückenschule (Schutz vor Haltungsschäden)
Unterrichtsthema

"Gefahren im Internet"
(WAG)
Klasse 6 Schulsozialarbeit Projekt „Cool bleiben- statt zuschlagen“ Ernährung:
BeKi - Ernährungstag (LRA)

Bewegung:
„Neue Medien – Fluch oder Segen!?“
Präventionsangebot mit Polizei, Jugendgerichtshilfe und Kreismedienzentrum
Klasse 7 Sozialpraktikum zur Toleranzförderung Ernährung:

Bewegung:
Unterrichtsthema "Rauchen"

„Be smart – don´t start“

Unterrichtsthema Antiwerbung (Kunst)
Klasse 8   Aufklärung
(Unterrichtsthema in MNT)

Ernährung:

Bewegung:
Unterrichtsthema "Drogen"
Besuch Thorax-Klinikum

Infovormittag „Sicheres Internet“

BzgA Parcours zum Thema "Alkohol und Rauchen"
Klasse 9   Ernährung:

Bewegung:
Unterrichtsthema "Drogen"

Infovormittag „Sicheres Internet“
Klasse 10   Ernährung:

Bewegung:
 
übergreifend Konflikt-Kultur: Systemische Mobbingprävention und Intervention in Kooperation mit der Schulsozialarbeit (Anwälte, Stopp-Regel, Wertevermittlung)

Sozialkompetenztraining (Feedback-Kultur)

Gewaltfreie Kommunikation

Teamtag

Klassenrat (eine ausgewiesene Stunde pro Woche)

Klassenlehrerprinzip

Schulsozialarbeit (Sprechzeiten für Schüler/innen, Mediation, Tatausgleich)

Sozialer Trainingsraum (Arizona)

Methodenwechsel (Gruppenarbeit)
Erste Hilfe
Leseraum (zur Ruhe und Entspannung)
Aufklärung

Ernährung:
Bewusstseinsschulung für gesunde Ernährung (WAG, MNT)
Angebot der Cafeteria
Wasserautomat
Schulobstprogramm
10 Min Frühstückspause
Mensaangebot (warmes Mittagessen) Mensatag

Bewegung:
Bewegte Pause (Sportplatznutzung, Gymnastikhalle, Spielmaterial)
Turniere (Fußball, Völkerball, Volleyball)
Wintersporttag (Schneewanderung, Schlittenfahrt)
SMV-Schlittschuhtag
Joggen für Awasa
Wandertag
Verschiedene AG´s (Kletter-AG, Rund um den Ball, Mädchenfußball-AG, Schwimmen, Tanzen, Step-Aerobic…)
Sportabzeichen
Bundesjugendspiele
Teilnahme an außerschulischen Wettkämpfen (JtfO Leichtathletik, Fußball)
Unterrichtseinheit Schwimmen

Sportunterricht in allen Klassenstufen (3 U.-Std., Kl. 8 + 10: 2 Std.)

Bildungspartnerschaft mit dem TSV Buchen (kostenlose Mitgliedschaft für alle Schüler, separate Sportangebote innerhalb und außerhalb der Unterrichtszeit)
Vorhandensein der Präventionslehrkraft

Theater "Radlrutsch"

Thematische Elternabende (Medien, Alkohol, Gewaltfreie Kommunikation)

Elternratgeber

Infoveranstaltung mit ehemaligen Abhängigen

Raucherkartei

Handykartei

Sozialtraining mit Mobbingprävention I (Beispiel)

Ebene Inhalte/Themen der Maßnahme Welche Ziele sollen erreicht werden?
S
C
H
U
L
E
"Regelwand" in der Cafeteria zum Thema Respekt;
Elterninformation zum Training (Klassenpflegschaftssitzung und ggf. Elternbeirat);

Werte in der Schulordnung
Visuelle Präsenz des Themas im Schulgebäude;
Sensibilität schaffen für das Thema und das Miteinander
K
L
A
S
S
E
Jährliche Durchführung eines Sozialtrainings mit Mobbingintervention bei Bedarf in allen Klassen Verbesserung von Sozialverhalten in Bezug auf Werte, Menschenrechte und gewaltfreie Verteidigung
E
I
N
Z
E
L
N
E
Entwicklung von sozialen Kompetenzen;
Bei Bedarf Hilfe durch Mobbingintervention
Wohlfühlen in der Klassen- und Schulgemeinschaft;

Redekultur schaffen

Sozialtraining mit Mobbingprävention II (Beispiel)

Ebene Woran erkennen wir, dass das Ziel erreicht wurde? Wer setzt die Maßnahme um?
Wer koordiniert sie?
Wie sind Lehrer, Eltern, Schüler oder externe Partner einbezogen?
S
C
H
U
L
E
Sichtbare Präsenz des Themas im Schulgebäude

Zeitfenster für das Thema und die Arbeit am Miteinander
SMV mit den Verbindungslehrern (Regelwand)

Klassenlehrer (Elterninfo)

Schulkonferenz (Schulordnung)
 
K
L
A
S
S
E
Gutes Klassenklima

Bereitschaft, sich für andere einzusetzen

Reduzierung der Gewaltvorfälle
Klassenlehrer in Kooperation mit der Schulsozialarbeit Schulsozialarbeit mit der Durchführung des Trainings
E
I
N
Z
E
L
N
E
Jeder traut sich, zu seiner Meinung zu stehen und sich angemessen zu artikulieren

Mobbing frühzeitig unterbinden
Lehrer, Schulsozialarbeit, pädagogische Assistentin  

Beispiel "Sozialtraining m. Mobbingprävention"

Die verbindlichen Maßnahmen in den Bereichen Gewaltprävention, Gesundheitsförderung und Suchtprävention werden - wie oben dargestellt - in Form von Prozessbeschreibungen ausgearbeitet. Die Unterlagen sind Bestandteil des Schulportfolios und dienen der Qualitätssicherung und -entwicklung.

Begleitung

Bei der Umsetzung des Präventionskonzeptes "stark.stärker.WIR." wird die KTS von der Präventionsbeauftragten für die Region Mosbach, Frau Ehrle, begleitet. (E-Mail)