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Individuelle Förderung

Zentrales Bildungsziel unserer Werkrealschule

"Begabungspotenziale der Schüler erkennen und fördern"

Die Werkrealschule ...
stellt sich auf die Förderung individueller Begabungen, Neigungen, Interessen, Kultur- und Sozialerfahrungen ihrer Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen ein.

Die Werkrealschule ...
nimmt die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen ihrer Schülerinnen und Schüler auf,
fördert ihre Motivation und ihre Leistungsbereitschaft
und führt sie zu gesicherten Lernergebnissen.

Ein Zwischenruf

"Jedes Kind ist hochbegabt ..."
"Die Botschaft an jedes Kind muss lauten: Du kannst etwas und wir mögen dich, wie du bist. Mit deinen besonderen Fähigkeiten und Begabungen bist du gemeinsam mit anderen in der Lage, etwas zu leisten, was keiner allein schaffen kann.
Vertrauen, Ermutigung und Wertschätzung sind zentrale Elemente einer Lernkultur, in der sich Talente entfalten können. Dazu brauchen Schüler Dialogpartner, ermutigende Unterstützer, herausfordernde Begleiter. Sie brauchen Schulen, in denen sie nicht mit Angst oder Gleichgültigkeit, sondern mit Lust und Freude lernen können."

Gerald Hüther, Uli Hauser: "Jedes Kind ist hochbegabt - Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen"
Knaus Verlag, München 2012 (5. Auflage)

Lernstandserhebungen und Fördermaßnahmen

Klasse 5 und 6:
Onlinebasierte Lernstandserhebung in den Kompetenzbereichen der Fächer Deutsch und Mathematik
mit einer Stärken-Schwächen-Analyse,
der Erstellung individueller Förderpläne mit Fördermaterialien
und einem Nachtest in Klasse 6 zur Überprüfung des Fördererfolgs.

Klasse 7 - zu Beginn des Schuljahres:
Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathematik zur Überprüfung des individuellen Leistungsstands in Bezug auf die Bildungsstandards (keine Benotung, Selbstevaluation der Schule, landesweite Vergleichswerte)
sowie zur Einleitung gezielter Fördermaßnahmen.

Klasse 7 - im dritten Tertial:
Kompetenzanalyse, Profil Assessment-Center (AC):
objektivierte Bewertung überfachlicher und ausbildungsbezogener Kompetenzen in einem Stärken- und Schwächeprofil,
dieses Kompetenzprofil dient der Beratung hinsichtlich der weiteren Förder- und Berufswegeplanung
sowie der Wahl eines von drei Wahlpflichtfächern (GuS, NuT, WuI) in Klasse 8 und 9,
desweiteren wird ein Förderplan erstellt und umgesetzt.

Neben diesen verpflichtenden Elementen kann die Karl-Trunzer-Schule weitere Merkmale für ein hohes Maß an individueller Förderung im Ganztagsbetrieb vorweisen:
Klassenlehrerprinzip und "Classroom-Management",
differenzierte Lernaufgaben und -wege (EVA-Programm),
wahldifferenziertes Lernen durch Freiarbeit, Lernzirkel und projektartiges Arbeiten,
Wochenplanarbeit in den Lernzeiten und EVA-Stunden,
die konzeptionelle Leseförderung,
die intensivierte Berufswegeplanung mit flexiblen Praktikumsphasen und Kooperationen zwischen Schule und Betrieben,
die interessengeleitete Wahl von Arbeitsgemeinschaften und Projekten.

Elternberatung

Für eine gelingende individuelle Förderung gewährleistet die Karl-Trunzer-Schule kontinuierliche Rückmeldungen an die Eltern. Wir setzen dabei auf eine enge Partnerschaft von Elternhaus und Schule.

Anmerkung

Das Modell der individuellen Förderung mit den 4 zentralen Handlungsfeldern "Beobachten - Beschreiben - Begleiten - Bewerten" (4B-Förderspirale) bildet den Rahmen für die Unterrichtsentwicklung im Fokus der Kompetenzorientierung.
Als 5. "B" für "Beziehung gestalten" haben wir ein für uns tragendes Element der Förderspirale hinzugefügt.

Unsere Erfahrungen:
Die Gestaltung von Unterricht und Lernen mit Aspekten der Differenzierung, der Diagnose, der Förderung in Leistungsgruppen u.v.m. stößt in der vorgegebenen schulischen Organisation und aufgrund fehlender Ressourcen schnell an Grenzen.
Um dem hohen Anspruch der individuellen Förderung bei zunehmender Heterogenität der Schülerschaft gerecht zu werden, genügt es nicht mehr an irgendwelchen Stellschrauben zu drehen. Es ist an der Zeit, grundsätzliche Diskussionen über schulisches Lernen, über Formen des Unterrichts und notwendige Veränderungsprozesse zu führen.

Wir sehen die neue Lernkultur an den Gemeinschaftsschulen als zukunftsweisend an und haben nun unsere Anstrengungen darauf ausgerichtet, diese Schulart für die Stadt Buchen als Weiterentwicklung unserer Ganztags-Werkrealschule neben der bestehenden Realschule zu propagieren.

"Vielfalt macht schlauer"

Gemeinschaftsschule