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Schulgeschichte

60er
Jahre
Die ehemalige Grund- und Hauptschule Buchen war Ende der sechziger Jahre wegen der großen Zahl von 600 Schülern in vier Gebäuden am Wimpinaplatz und am Musterplatz untergebracht.
1971 Geburtenstarke Jahrgänge und die Auflösung der kleineren Dorfschulen benachbarter Orte machten den Bau eines Hauptschulgebäudes im schon begonnenen Schulzentrum erforderlich, um die wachsenden Schülerzahlen fachgerecht unterzubringen.
Als das neue Gebäude im Oktober 1971 bezogen werden konnte, wurde der schon in einem 1. Bauabschnitt mit der Realschule erstellte so genannte "Sonderklassentrakt" nun voll ausgelastet. Auch die Grundschule erhielt durch die in den seitherigen Gebäuden frei werdenden Klassenräume bessere Arbeitsbedingungen.
1972 Die Eingliederung benachbarter Schulen führte im Schuljahr 1972/73 zur Bezeichnung "Nachbarschaftshauptschule Buchen", die nun als selbstständige Schule von Rektor Purtz geführt wurde. Nach dessen Pensionierung leitete Oberlehrer Paul Klekner die Schule kommissarisch, bis Rektor Leonhard Heck 1974 in sein Amt als Schulleiter eingeführt wurde, das er bis 1987 ausübte. Seit dem Frühjahr 1988 leitete Rektor Reinhold Erg unsere Schule.
1974 Nach der Eingliederung der neuen Ortsteile Bödigheim, Eberstadt, Einbach, Waldhausen, Hettigenbeuern, Stürzenhardt, Oberneudorf, Unterneudorf und Hollerbach besuchen nun Schüler aus insgesamt zehn ehemals selbstständigen Gemeinden die Nachbarschaftshauptschule Buchen.
1975/76 Ihren höchsten Schülerstand hatte unsere Schule mit 416 Schülern im Schuljahr 1975/76 und einen Tiefststand erreichte sie in den Schuljahren 1987/88 und 1988/89 mit jeweils 220 Schülern.
1990 Der verheerende Brand des Fachklassentraktes der Hauptschule und der Realschule im Dezember 1990 brachte beide Schulen buchstäblich über Nacht in große Bedrängnis. Da das Realschulgebäude durch Rauch, Ruß und Löschwassereinwirkung in den ersten Wochen nach den Weihnachtsferien noch nicht benutzt werden konnte, mussten die Schüler abwechselnd vormittags und nachmittags im Hauptschulgebäude unterrichtet werden. Gleichzeitig wurden von allen benachbarten Schulen freie Unterrichtsstunden in Fachräumen angeboten, so dass bis zum Schuljahresende ein Notplan aufgestellte werden konnte, der die Unterrichtsversorgung gewährleistete.
In den folgenden vier Schuljahren wurden mit der GHS Hainstadt, der GHS Hettingen, der Meister-Eckehart-Schule und der Alois-Wißmann-Schule Vereinbarungen über die Benutzung der Technikräume und Lehrküchen getroffen. Ein provisorischer Technikraum wurde in der Hauptschule, ein weiterer unter dem Hallenbad eingerichtet. Weitere Fachräume wurden provisorisch in Klassenräumen eingerichtet.
Dank der Solidarität und Hilfsbereitschaft der o.g. Schulen konnte der Unterricht zwar unter schwierigen Bedingungen aber dennoch ordnungsgemäß durchgeführt werden.
1995 Mit der Einweihung des neu errichteten Fachklassentraktes am 20. Oktober 1995 ging eine Zeit mit vielen Entbehrungen auf Seiten der Schüler und Lehrer zu Ende. Hierbei schloss die Stadt Buchen zusammen mit der Erweiterung der Abt-Bessel-Realschule die bisher größte kommunale Investition mit einer Bausumme von über 18 Mio. DM ab.
1996 In einem feierlichen Festakt erhielt die Nachbarschaftshauptschule mit Werkrealschule Buchen am Sonntag, den 20. Oktober 1996 den Namen Karl-Trunzer-Schule. Unsere Schule trägt damit den Namen einer berühmten Buchener Lehrerpersönlichkeit. Auf die Initiative Karl Trunzers geht auch die Gründung des Bezirksmuseums Buchen zurück.
1996/97 In diesem Schuljahr wurde zum ersten Mal eine 10. Klasse der Werkrealschule geführt. Die Nachbarschaftshauptschule Buchen wurde aufgrund der lehrplangerechten Ausstattung, der zentralen Lage und der Größe der Schule zum künftigen Standort dieses ergänzenden Angebotes für Hauptschüler mit gutem Abschluss bestimmt. Auch Schüler der GHS Hettingen, der GHS Hainstadt und der GHS Mudau können das 10. Schuljahr in Buchen besuchen, um zeitgleich mit einem Realschüler die mittlere Reife zu erlangen. Der Zusatzunterricht in den achten und neunten Klassen wird jeweils zur Vorbereitung von der abgebenden Schule erteilt.
1999 Der Buchener Gemeinderat beschloss für das Schuljahr 1999/2000 eine Änderung der Schulbezirke. Der Ortsteil Eberstadt wurde der GHS Hettingen und das Wohngebiet Hainsterbach der GHS Hainstadt zugeordnet.
2003/04 Als Ausgangspunkt für eine zeitgerechte Erziehung der Hauptschüler/innen und die konsequente Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie Selbständigkeit, Methodenbeherrschung, Kommunikationsfähigkeit, Teamkompetenz usw. wurden Schüler, Eltern und Lehrer über die Schulwirklichkeit an der KTS befragt. Die Ergebnisse des "Schulbarometers" waren Grundlage für die Entwicklung eines Leitbildes. Gleichzeitig wurde damit die Einführung des neuen Bildungsplanes vorbereitet.
2004/05 Die Einführung des Bildungsplanes 2004 für die Hauptschule, zunächst in den Klassen 5 und 6, brachte wesentliche Neuerungen. Bildungsstandards, Kontingentstundentafel, Fächerverbünde usw. sollen eine Schul- und Unterrichtsentwicklung ermöglichen und weiterführen, die im Wesentlichen vor Ort zu planen und zu gestalten ist.
Diesbezüglich nahm die Karl-Trunzer-Schule ab Februar 2005 an dem konzeptionellen Programm nach Dr. H. Klippert teil.
Nach über 17-jähriger verdienstvoller Schulleitertätigkeit trat Rektor Reinhold Erg mit Ablauf dieses Schuljahres in den Ruhestand. Konrektor Walter Scheuermann wurde die kommissarische Schulleitung übertragen.
2005/06 Die Umsetzung des "Klippert-Programms" erfolgte zunächst in den Pilotklassen 5a, 5b, 6a und 6b. Auf Grundlage eines erstellten Methodencurriculums sollten sukzessive alle Jahrgangsstufen erfasst und im Sinne des neuen Bildungsplanes ein kompetenzfördernder Unterricht fundiert werden.
Ein großes Schulfest im November 2005 zeigte die Leistungsfähigkeit der Schulgemeinschaft.
Ende Januar 2006 wurde Walter Scheuermann zum neuen Schulleiter der Karl-Trunzer-Schule bestellt. Mit der Ernennung von Adalbert Hauck zum Konrektor wurde die Schulleitung Ende Juli 2006 wieder komplettiert.
2006/07 Als weiterer Schwerpunkt der Schul- und Unterrichtsentwicklung wurde die Leseförderung in allen Klassenstufen ausgewiesen. Dazu wurde ein Leseförderkonzept erstellt.
2007/08 Antragstellung und Genehmigung zur Einführung einer Ganztagsschule mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung in gebundener Form
Ende Juli 2008: Spatenstich für den erforderlichen Anbau
2008/09 Aufnahme des Ganztagesbetriebes zunächst für die Klassenstufen 5 u. 6
Mitte Mai 2009: Einweihung des Anbaus für die Ganztagsschule - auf rd. 300 qm wurden eine Schülercafeteria, ein Kombiraum mit Spiele-Ecke, ein Lese- und Ruheraum sowie ein Medienraum eingerichtet. Ebenso wurde der Eingangsbereich der Schule umgestaltet und Renovierungsmaßnahmen in der Aula durchgeführt.
2009/10 August/Sept. 2009: Im Zuge der energetischen Sanierung des Hauptgebäudes wurden alle Holzfenster durch Kunststofffenster mit Wärmedämmverglasung ersetzt. Die farbliche Gestaltung wurde dem Anbau für die Ganztagsschule angepasst.
Nov. 2009: Die Deutsche Olympische Gesellschaft - Zweigstelle Odenwald/Tauber - zeichnete die Karl-Trunzer-Schule mit der Leistungsplakette aus. Sportliche Erfolge in der Leichtathletik sowie das Bewegungskonzept für den gebundenen Ganztagsbetrieb in Einklang mit gesunder Ernährung wurden als vorbildlich gewürdigt.
Dez. 2009: Für die erfolgreiche Teilnahme am Programm "Schule in Bewegung" wurde die Karl-Trunzer-Schule zertifiziert. In Zusammenarbeit mit einem Schulcoach haben sich Lehrerkollegium und Vertreter des Fördervereins aktiv für eine nachhaltige Verbesserung der schulischen Ernährungs- und Bewegungskonzepte eingesetzt. Von März bis Dezember 2009 wurde ein ganzheitliches Konzept für eine "Bewegte Schule" und ein gesundes Speisenangebot entwickelt.
Feb. 2010: Das RP Karlsruhe genehmigte die Weiterentwicklung der Karl-Trunzer-Schule, Hauptschule mit Werkrealschule, zu einer Werkrealschule in neuer Form. Ab dem Schuljahr 2010/2011 wird dieser neue Bildungsgang zum Erlangen der Mittleren Reife zunächst für die Klassen 5 bis 8 eingeführt.
2010/11 Passend zur sukzessiven Einführung der Ganztagsschule startete die Karl-Trunzer-Schule als Ganztags-Werkrealschule für die Klassenstufen 5 - 8 ins neue Schuljahr. Die 10. Klasse wird in alter Form (seit 1996) bis zum Ende des Schuljahres 2011/12 weitergeführt.
Die Profilbereiche "Berufwegeplanung", "Individuelle Förderung", "Soziales Lernen", "Leseförderung" sowie "Gesunde Ernährung u. Bewegte Schule" wurden in Arbeitsgruppen durch das Kollegium konzeptionell weiterentwickelt.
Seit Frühjahr 2011 ist die neue grün-rote Landesregierung im Amt, sie hat einen Richtungswechsel auch in der Bildungspolitik angekündigt. Für die Werkrealschule in neuer Form wurden entsprechende Kurskorrekturen vorgenommen, deren Umsetzung gilt es abzuwarten.
2011/12 Das Schuljahr war geprägt von Diskussionen um die Auswirkungen des bildungspolitischen Richtungswechsels der grün-roten Landesregierung.

Für die Karl-Trunzer-Schule wirkte sich dies ab 2012/13 folgendermaßen aus:
Der demografische Wandel und der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung führt zur Einzügigkeit in der 5. Klasse.
Die 10. Klasse erfährt eine Neujustierung: Alle Schüllerinnen und Schüler der Werkrealschule können ohne Notenhürde in die Klassenstufe 10 wechseln. Sie können dort je nach Leistungsvermögen entweder den Hauptschulabschluss oder den Werkrealschulabschluss erreichen. Die Wahlpflichtfächer (GuS, NuT, WuI) werden auch in der 10. Klasse unterrichtet, hinzu kommen die neuen Fächer Berufsorientierende Bildung (BB) und Kompetenztraining (KT).
2012/13 Auf Antrag der Schule und des Schulträgers wurde die Genehmigung zur Aufnahme der 10. Klasse in den gebundenen Ganztagsbetrieb erteilt, womit dieser nun für alle Klassenstufen sukzessiv eingeführt werden konnte.
Als Konrektor wurde Adalbert Hauck an die Schefflenztalschule mit den Standorten Billigheim, Schefflenz und Seckach versetzt.

Unter dem Einfluss des demographischen Wandels, dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung sowie durch die Verabschiedung eines starken Jahrgangs aus den beiden 9. Klassen (60 S.) sank die Schülerzahl im Vergleich zum Vorjahr von 256 auf 221 Schülerinnen und Schüler.
Aufgrund des Schulkonzeptes der Karl-Trunzer-Schule kamen bereits zum Ende des ersten Schulhalbjahres sowie des zweiten Schulhalbjahres eine ganze Reihe von Schülerinnen und Schülern verschiedenen Alters in unsere Ganztags-Werkrealschule. Die Schülerzahl stieg wieder auf 233 an.
Mit 35 Neuanmeldungen für die 5. Klassen wurde für das kommende Schuljahr eine durchgehende Zweizügigkeit von 5 bis 9 erreicht.
2013/14 Rechtzeitig zum Start ins neue Schuljahr wurde Natalie Ederer zur neuen Konrektorin ernannt, wodurch die Schulleitung nach einjähriger Vakanz der Konrektorenstelle wieder komplett war. Frau Ederer kam von der Grund- und Werkrealschule Lauda an die Karl-Trunzer-Schule. In Lauda unterrichtete sie vornehmlich in der Werkrealschule mit Ganztagsbetrieb und arbeitete bereits einige Jahre im Schulleitungsteam sehr erfolgreich mit.
Ebenfalls zum Schuljahresbeginn startete ein Pilot-Projekt des TSV Buchen und der KTS. Alle Schülerinnen und Schüler, die sich an der KTS anmelden, werden automatisch Mitglied des TSV Buchen, um über den Ganztagsbetrieb hinaus mindestens eines der vielfältigen sportlichen Vereinsangebote in der Freizeit nutzen zu können. - Die durch die Mitgliedschaft entstehenden Kosten werden von Sponsoren getragen.
Anfang April feierte die Schulgeminschaft ein großes öffentliches Schulfest. Unter dem Motto "Die KTS packt die Koffer und reist nach ..." wurden die zahlreichen Gäste in fremde Lebenswelten und Kulturen entführt. In einer Projektwoche hatten Schüler, Lehrer und Mitarbeiter zuvor ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Im Bereich der Schulentwicklung positionierte sich über ein Pressegespräch Mitte April zunächst die Schulleitung in Richtung Gemeinschaftsschule. Ein zuvor stattgefundenes Gespräch mit der Schulleitung der benachbarten Abt-Bessel-Realschule ergab kein gemeinsames Vorgehen in diesem Bereich. Auch auf Wunsch des Elternbeirates der KTS wurde die Aufklärungsarbeit ab diesem Zeitpunkt über Sinn und Zweck einer Gemeinschaftsschule auf verschiedenen Ebenen intensiviert.
2014/15 Das 1. Schulhalbjahr war geprägt von den Bestrebungen auf Seiten der Schulleitung, des Kollegiums und des Elternbeirates als Vertretung der Elternschaft, den Schulträger, an der Spitze Herrn BGM Burger, von der Notwendigkeit der Weiterentwicklung der KTS zur Gemeinschaftsschule zu überzeugen. Unterstützt wurde das Ansinnen durch den Gesamtelternbeirat der Stadt Buchen.
In der entscheidenden Gemeinderatssitzung im Januar 2015 signalisierten Bürgermeister und Stadtverwaltung zwar Offenheit, die Mehrheitsfraktion der CDU verhinderte jedoch eine verbindliche Zusage zur gewünschten Antragstellung. Das Thema sollte frühestens nach der Landtagswahl in B.-W. im März 2016 im Gemeinderat wieder aufgegriffen werden.
Nicht zuletzt aufgrund fehlender Perspektive als Werkrealschule kam es bei der Anmeldung der kommenden 5.-Klässler zu einem enormen Einbruch, so dass die KTS im darauf folgenden Schuljahr mit 20 Zugängen zum ersten Mal in Klasse 5 einzügig geworden ist.
Das 2. Schulhalbjahr fand seinen Schwerpunkt in der Vorbereitung und erstmaligen Durchführung der Fremdevaluation. "Die Fremdevaluation ist ein Baustein im Rahmen der systematischen Qualitätsentwicklung der Schule. Sie ergänzt die von der Schule verantwortete Entwicklung von Zielen und die eigene Bewertung von Ergebnissen und Prozessen durch einen Blick von außen."
Erst zum Ende des Schuljahres lag der Evaluationsbericht mit seinen positiven Rückmeldungen über die Qualität der schulischen Arbeit vor. Einmal mehr zeigte sich, dass hierbei beste Voraussetzungen für die Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule gegeben wären ...
2015/16 Jubiläumsjahr: Im zwanzigsten Jahr seit Einführung des freiwilligen 10. Schuljahres zur Erlangung des Mittleren Bildungsabschlusses an der KTS konnten zwei 10. Klassen mit 17 und 18 Schülerinnen und Schüler gebildet werden.
Gleichzeitig kam in Klasse 5 mit 23 Neuanmeldungen zum ersten Mal nur eine Klasse zustande.
Im Bereich der Schulentwicklung zielten die Bestrebungen weiterhin darauf ab, die KTS zu einer Gemeinschaftsschule entwickeln zu dürfen.
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